Belle Maison - Wohngruppen für Kinder und Jugendliche mit einer Essstörung

Informationen für Eltern und Angehörige

Ihr Kind leidet an einer Essstörung, vielleicht schon seit vielen Jahren...

Das Familienleben dreht sich bisher um dieses schwierige Thema. Sicher haben Sie Ihr Kind mit besten Kräften unterstützt und mussten doch merken, dass ein großer Teil nicht in Ihren Händen liegt.

Vielleicht gestaltet sich der Schritt, Ihr Kind nach einem Klinikaufenthalt wieder zu Hause aufzunehmen, schwieriger als erhofft.
Die alten Muster sind zäh, manche Konflikte treten vielleicht noch stärker auf. Das ist der Punkt, an dem wir erleben, dass Eltern erschöpft sind vom langen Kampf gegen die Erkrankung, dass sie an sich zu zweifeln beginnen und sich Resignation einschleicht.

Wir möchten eine Brücke sein -  

zwischen Klinik und Zuhause UND eine Brücke zwischen Ihnen und Ihrem Kind!

Wir bieten Ihnen mit unserem Belle Maison diese Brücke in der Hoffnung, dass sie eine Chance für alle Beteiligten ist.
Wir haben die Vision, genau die Lebensfreude zu wecken, die notwendig ist, um die Erkrankung zu überwinden.
Wir unterstützen Ihr Kind dabei, die ihm innewohnenden Kräfte und Ressourcen zu entdecken und wollen ihm helfen, wieder Leichtigkeit im Leben zuzulassen.

Unser Konzept setzt auf therapeutisch-pädagogische Maßnahmen, die in den Alltag eingebettet sind.
Wir begleiten Ihr Kind in seiner individuellen Persönlichkeitsentwicklung und fördern seine altersentsprechende Autonomie. Festgelegte Tages- und Wochenstrukturen, das gemeinsame Essen, aber auch die Planung gemeinsamer Ausflüge geben notwendige Orientierung und sicheren Halt. 


Wir legen viel Wert auf soziale Kontakte: zur Familie, zu Freunden, der Pflege von Hobbies, solange diese nicht der Krankheit dienen.

Wir glauben an die Möglichkeit einer Gesundung, weil wir es bereits vielfach erlebt haben! Und dennoch begleitet auch Demut unseren Weg, da jedes Schicksal so individuell und einzigartig ist, dass es kein Patentrezept gibt.


Sachliche Informationen:

Wir sind ein Angebot der Jugendhilfe nach § 35a SGB VIII (Eingliederungshilfe). Die Notwendigkeit eines Aufenhaltes in einer therapeutisch-pädagogischen Wohngruppe muss von einem Arzt oder Therapeuten bestätigt und vom Jugendamt genehmigt werden. Es ist ratsam, sich zeitnah und vor dem ersten Treffen in der Wohngruppe mit dem örtlichen Jugendamt zu beraten. Um die Hilfen einer unserer Wohngruppen in Anspruch nehmen zu können, benötigen Sie dessen Einverständnis und Kostenzusage.

 


Als Eltern sind Sie die ersten Ansprechpartner Ihres Kindes. Daher legen wir großen Wert auf Ihre Mitarbeit. Nur ein transparenter Austausch zwischen Ihnen und unserem Team gewährleistet ein engmaschiges Helfersystem. Dazu gehören beispielsweise Telefonkonferenzen zwischen Ihnen, Ihrem Kind und der Bezugsbetreuung, die künftig auch Ansprechpartner für Sie sein wird.

 

 

 

Sie können sich hier unseren Folder herunterladen: Folder.pdf (0,2 MB)